Archiv für das Tag 'Kunst'

Die neuesten Tipps zu Ausstellungen in Museen und Galerien in Barcelona stelle ich jetzt auf meiner Pinnwand Art-in-Barcelona bei Pinterest zur Verfügung:

http://pinterest.com/inbcn/art-in-barcelona/

Hier kann man sich schnell einen Überblick machen, sich bei Fotos und Kurzbeschreibungen Appetit holen und durch einen einfachen Klick auf die Ausstellungsseite gelangen.

Ich freu’ mich auf Besuch!

Letzten Freitag (14.09.2012) schloss das Museo Barbier-Mueller für immer seine Pforten. Die dort seit 15 Jahren ausgestellte einzigartige Privatsammlung vorkolumbianischer Kunst reist nach Paris, wo sie im März nächsten Jahres im Auktionshaus Sotheby’s versteigert werden soll.

Die Stadt Barcelona, die diese einmalige Sammlung nicht ankaufen konnte, plant nun im verwaisten spätgotischen Palau Nadal ein neues Museum der Kulturen der Welt. Ende 2013 soll es eröffnet werden; dann mit doppelt so großer Ausstellungsfläche, da der benachbarte Palau del Marquès de Llió nach dem Umzug des Disseny Hub Barcelona auch leer stehen wird. Kernstück der neuen Ausstellung wird die Sammlung Folch, die der  Stadt für die Dauer von zwanzig Jahren überlassen wurde. Sie befindet sich seit 2011 in den Beständen des Museu Etnològic de Barcelona. Dazu kommen die städtischen Sammlungen amerikanischer, asiatischer, ozeanischer und afrikanischer Kunst.

Man darf auf den Erfolg dieses neuen Museums gespannt sein. Immerhin gibt seine exponierte Lage gegenüber des Museu Picasso Hoffnung auf einen stetigen Besucherfluss.

 

 

Rita McBride. Oferta pública – Öffentliche Ausschreibung // 19.05.2012 – 24.09.2012
Gordon Matta-Clark. Office Baroque Portofolio // 07.06.2012 – 21.10.2012
Museu d’Art Contemporani de Barcelona – MACBA
Plaça dels Àngels, 1
www.macba.cat

Wände müssen weichen, Abdeckungen und Türöffnungen werden entfernt. In einem künstlerischen Dialog mit dem Gebäude entkernt Rita McBride die zweite Etage des MACBA und stellt dabei den von Richard Meier einst geplanten Originalzustand von 1995 wieder her. Durch diesen Eingriff tritt die Amerikanerin in einen Diskurs mit dem Ausstellungsraum, der selbst zur Skulptur wird. Diesen Ursprungszustand kann man noch in der Dokumentation im Ausstellungskatalog nachempfinden, denn die Künstlerin geht danach einen Schritt weiter und bespielt den „white cube“ mit ihren Skulpturen und Objekten.

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Joan Miró. The ladder of escape // 16.10.2011-25.03.2012

Fundació Joan Miró
Parc de Montjuïc s/n, 08038 Barcelona
www.fundaciomiro-bcn.org

National Gallery of Art Washington
06.05. – 12.08.2012
www.nga.gov

Filmstills from 'Burnt Canvases' (1973) by Francesc Català-Roca

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Stills from Francesc Català-Roca's film showing Miró creating his 'Burnt Canvases' (1973) © Francesc Català-Roca Archive. COAC, Barcelona

Zum ersten Mal seit fast 50 Jahren wird in Europa eine große Retrospektive des katalanischen Künstlers Joan Miró (1893–1983) gezeigt. Die von der Tate Modern und der Fundació Joan Miró organisierte Ausstellung kommt nach einem großen Publikumserfolg in London nun nach Barcelona. Als einer der bedeutendsten Vertreter des Surrealismus schuf der in Barcelona geborene Künstler farbintensive Werke, in denen er mit unverwechselbarer Symbolsprache seine persönlichen und politischen Visionen zum Ausdruck brachte. Die Flucht-Leiter, vielleicht besonders ein Symbol für Mirós Rückzug ins innere Exil, wird mit dem Titel der Ausstellung zum Leitmotiv der circa 150 Bilder, Skizzen, Skulpturen und Drucke aus internationalen Sammlungen. Arbeiten aus sechs Jahrzehnten stehen für das Schaffen eines Künstlers, der oft auf „Sonne, Mond und Sterne“ reduziert wurde und doch ein komplexes Werk vorweist, das sich nur schwer klassifizieren lässt.

Videos:

 

Miro – Dokumentarfilm / Tate Modern (15:53)

El Miró més compromès / TV3.cat (1:56)

Joan Miró’s The Hope of a Condemned Man / The Guardian (4:53)

Blogs:

Blog Tate Modern / Miró

admin

Small is beautifull!

Festival Lilliput –  Barcelona // 13.10. – 22.10.2011

Festival Lilliput (Lilliput in Facebook)

Vier winzig kleinen Lädchen, untergebracht in Treppenhäusern Barcelonas und in dieser Form vom Aussterben bedroht, sind auch in diesem Jahr Veranstaltungsorte für das hinreißende Festival Lilliput. In seiner 3. Ausgabe geht es weiterhin um die Unterstützung dieser kleinen Treppenkioske (quiosqus d’escala). Musiker, DJ’s, Performance Künstler und Maler wandeln die Lilliput-Geschäfte in Mini-Diskotheken oder Micro-Galerien um. Den ganzen Beitrag lesen »

admin

Und immer lockt das Weib

Mel Ramos. Historia de una seducción; obra sobre papel (1962-2011) // 22.09.2011 – 12.11.2011

Galeria Senda
Consell de Cent, 337 /
08007 Barcelona
www.galeriasenda.com

Im Rahmen der Ausstellungs-Reihe “Revisiones” würdigt die Galerie Senda den Meister der kalifornischen Pop Art, Mel Ramos. Gezeigt werden Papierarbeiten seit den 60er Jahren bis heute.

The Drawing Lesson #3 (1990)

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The Drawing Lesson #3 (1990). Grafit sobre paper, 50x50 cm / © Mel Ramos.

Verführten ist seine Stärke. Aber nicht nur durch die lasziven weiblichen Akte, die er wie der Altvater des Marketingslogans „sex sells“ hemmungslos beziehungslos mit Marken und Produkten kombiniert und damit persifliert. Es verführt auch seine exzellente Zeichentechnik und seine in den 60er Jahren noch aufregend neue Bildsprache.
Heute schockt einen bilderüberfluteten Verbraucher diese „Anmache“ nicht mehr. Ähnlich wie Helmut Newton hat Ramos mit seiner Obsession für den weiblichen Körper die Weihen der hohen Kunst erhalten – jedoch nicht ohne dabei ständig die Grenzen des guten Geschmacks anzukratzen. Der feministische Diskurs begleitet das Werk des Erfinders von Wonder Women stets.
Wer den ironischen Umgang mit Alltagsästhetik, Pin-up und Comic erwartet, wer auch einen Ausflug in Ramos Dialog mit der Kunstgeschichte nicht scheut, der wird von dieser Ausstellung nicht enttäuscht werden.

Mehr Information:

Web von Mel Ramos (mit Videos des Künstlers)

 

Realisme(s). L’empremta de Courbet // 08.04.2011 – 10.06.2011

Museu Nacional d’Art de Catalunya – MNAC
Palau Nacional. Parc de Montjuïc
www.mnac.cat

Mit Gustave Courbet (1819 – 1877) und seiner neuen Art Land und Leute möglichst wirklichkeitsnah darzustellen, wurde im 19. Jahrhundert der Realismus als Gegenbewegung zum romantisierenden Historismus geboren. Welchen Einfluss hatte diese revolutionäre Kunstrichtung auf die katalanische Kunst?

Dies untersucht das MNAC in seiner Ausstellung „Realisme(s). L’empremta de Courbet“. Die Grundlage bilden 17 herausragende Arbeiten Couberts, die teilweise erstmalig in Spanien gezeigt werden. Dieser Einfluss ist vor allem im Werk von Ramon Martí Alsina (1826-1894) erspürbar, der wiederum in Spanien den Realismus einführte. Des Weiteren sind Werke der französischen Realisten Carolus-Duran, Jean-Baptiste-Camile Corot und Jean François Millet sowie ihrer katalanischen Malerkollegen Benet Mercadé, Antoni Cabra, Simó Gómez  und Pere Borrell del Caso zu sehen.
Um dem Publikum den Ursprung und die Entwicklung des Realismus im Verlauf der Kunstgeschichte näher zu bringen, spannen die Kuratoren einen weiten Bogen vom Siglo de Oro mit Gemälden von Murillo, Ribera und Velázquez, bis zum zeitgenössischen Künstler Antoni Tàpies.

Allein diese Woche öffneten auf der iberischen Halbinsel mindestens neun neue Museen und Kulturzentren ihre Türen: einige wurden nach Um- und Anbauten wiedereröffnet, andere entstanden neu. Warum diese Fülle in so kurzer Zeit? Nur bis Dienstag, den 29. März können die Bürgermeister noch die Früchte ihrer Regierungszeit eröffnen – dann beginnt offiziell der Wahlkampf für die Kommunalwahlen am 22. Mai. Den ganzen Beitrag lesen »

Videomapping. Lichtinstallation von Sebastian Neitsch // 26.01.-24.02.2011 // Goethe-Institut Barcelona

Goethe-Institut Barcelona
Eingangshalle
C/ Manso 24-28

Der deutsche Videokünstler Sebastian Neitsch lädt in seiner neuesten Arbeit die Besucher des deutschen Kulturinstituts auf ein Tête-à-Tête mit der Architektur des Eingangsbereiches ein. Seine Lichtinstallation, die pixelgenau alle Raumelemente wie Kanten, Säulen und Wandflächen bespielt, kommuniziert mit den Eintretenden oder Passanten. Sie reagiert dabei auf Geräusche, die durch die normalen Benutzung des Raumes entstehen – oder aber beim Betrachter durch diese Dialogmöglichkeit provoziert werden.

Mehr Informationen:

SebastianNeitsch.de

Pressereaktionen mit Fotos und Videos:

E l País // Si los edificios bailaran
La Vanguardia // El Instituto Goethe estrena performance lumínica e interactiva (Video)
El Periodico // Goethe ya tiene la luz que pedía
My Buffer Guest // www.mybufferguest.com

Picasso davant Degas // 15.10.2010 – 16.01.2011 // Museu Picasso Barcelona

Museu Picasso de Barcelona
c/ Montcada 15-23

Dem Genie der Moderne, Pablo Picasso, wurden viele bedeutende Künstler als Vorbilder nachgewiesen. Er kopierte ungeniert ihren Pinselduktus, ihre Motive und ihre Farbpalette, um sie dann zu einem neuen Picasso zu entwickeln. Er erfand sich täglich neu und arbeitete nicht nur zeitgleich an verschiedenen Werkgattungen wie Gemälden, Skulpturen, Zeichnungen und Druckgrafiken, sondern auch in verschiedenen Stilen.

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