Realisme(s). L’empremta de Courbet // 08.04.2011 – 10.06.2011

Museu Nacional d’Art de Catalunya – MNAC
Palau Nacional. Parc de Montjuïc
www.mnac.cat

Mit Gustave Courbet (1819 – 1877) und seiner neuen Art Land und Leute möglichst wirklichkeitsnah darzustellen, wurde im 19. Jahrhundert der Realismus als Gegenbewegung zum romantisierenden Historismus geboren. Welchen Einfluss hatte diese revolutionäre Kunstrichtung auf die katalanische Kunst?

Dies untersucht das MNAC in seiner Ausstellung „Realisme(s). L’empremta de Courbet“. Die Grundlage bilden 17 herausragende Arbeiten Couberts, die teilweise erstmalig in Spanien gezeigt werden. Dieser Einfluss ist vor allem im Werk von Ramon Martí Alsina (1826-1894) erspürbar, der wiederum in Spanien den Realismus einführte. Des Weiteren sind Werke der französischen Realisten Carolus-Duran, Jean-Baptiste-Camile Corot und Jean François Millet sowie ihrer katalanischen Malerkollegen Benet Mercadé, Antoni Cabra, Simó Gómez  und Pere Borrell del Caso zu sehen.
Um dem Publikum den Ursprung und die Entwicklung des Realismus im Verlauf der Kunstgeschichte näher zu bringen, spannen die Kuratoren einen weiten Bogen vom Siglo de Oro mit Gemälden von Murillo, Ribera und Velázquez, bis zum zeitgenössischen Künstler Antoni Tàpies.

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