Picasso davant Degas // 15.10.2010 – 16.01.2011 // Museu Picasso Barcelona

Museu Picasso de Barcelona
c/ Montcada 15-23

Dem Genie der Moderne, Pablo Picasso, wurden viele bedeutende Künstler als Vorbilder nachgewiesen. Er kopierte ungeniert ihren Pinselduktus, ihre Motive und ihre Farbpalette, um sie dann zu einem neuen Picasso zu entwickeln. Er erfand sich täglich neu und arbeitete nicht nur zeitgleich an verschiedenen Werkgattungen wie Gemälden, Skulpturen, Zeichnungen und Druckgrafiken, sondern auch in verschiedenen Stilen.

Die enge Verbindung seines Werkes mit alten Meistern und großen Zeitgenossen wie Cezanne, Velázquez und Goya sind unbestritten und in vielen Ausstellungen durch direkte Gegenüberstellungen von Werken und ausführlichen Katalogtexten belegt. Doch erstaunlicherweise gibt es selbst in der so umfangreichen Picasso-Forschung noch neue und aufregende Ansätze. So wie die These, die die Kuratoren dieser Ausstellung aufstellen.

Elizabeth Cowling, Picasso-Expertin, und der Degas Speziallist Richard Kendall belegen durch diese bisher einzigartigen Gegenüberstellung die engen Bezüge im Werk Picassos mit den Arbeiten von Degas.

Die Ausstellung entstand als Koproduktion zwischen dem Museu Picasso Barcelona und dem Sterling and Francine Clark Art Institute, Williamstown (MA). Letzteres zeigt gerade im Prado eine große Renoir-Schau mit einem Kern aus eigenen Beständen, die erste in Spanien.

Videos zur Ausstellung:

  • acn – Picasso devant Degas

  • bcn.cat – El Picasso influït per Degas s’exhibeix per primer cop


Die andere Ausstellung:

Pasión por Renoir. La colección del Sterling and Francine Clark Art Institute // 19.10.2010-06.02.2011 // El Prado, Madrid

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