Die neuesten Tipps zu Ausstellungen in Museen und Galerien in Barcelona stelle ich jetzt auf meiner Pinnwand Art-in-Barcelona bei Pinterest zur Verfügung:
Hier kann man sich schnell einen Überblick machen, sich bei Fotos und Kurzbeschreibungen Appetit holen und durch einen einfachen Klick auf die Ausstellungsseite gelangen.
Zum ersten Mal seit fast 50 Jahren wird in Europa eine große Retrospektive des katalanischen Künstlers Joan Miró (1893–1983) gezeigt. Die von der Tate Modern und der Fundació Joan Miró organisierte Ausstellung kommt nach einem großen Publikumserfolg in London nun nach Barcelona. Als einer der bedeutendsten Vertreter des Surrealismus schuf der in Barcelona geborene Künstler farbintensive Werke, in denen er mit unverwechselbarer Symbolsprache seine persönlichen und politischen Visionen zum Ausdruck brachte. Die Flucht-Leiter, vielleicht besonders ein Symbol für Mirós Rückzug ins innere Exil, wird mit dem Titel der Ausstellung zum Leitmotiv der circa 150 Bilder, Skizzen, Skulpturen und Drucke aus internationalen Sammlungen. Arbeiten aus sechs Jahrzehnten stehen für das Schaffen eines Künstlers, der oft auf „Sonne, Mond und Sterne“ reduziert wurde und doch ein komplexes Werk vorweist, das sich nur schwer klassifizieren lässt.
Bereits zum zweiten mal findet dieser “Tag der offenen Tür” in vielen bekannten und (noch) nicht so bekannten Gebäuden der katalanischen Metropole statt. Im letzten Jahr fand 48H OPEN HOUSE BCN großen Anklang beim Publikum und konnte dieses Jahr um fast 30 Gebäude erweitert werden.
Brangulí. Barcelona 1909-1945 // 07.07.-06.11.2011 (verlängert)
CCCB – Centre de Cultura Contemporània de Barcelona
C/ Montalegre 5, 08001 Barcelona http://www.cccb.org
Der Katalane Josep Brangulí Soler (1879-1945) war einer der ersten Fotoreporter im Barcelona des frühen 20. Jahrhunderts. Gemeinsam mit Kollegen wie Alexandre Merletti (1860-1943) und Carlos Pérez de Rozas (1883-1954) dokumentierten er und später seine Söhne Joaquim Brangulí i Claramunt (1913-1991) und Xavier Brangulí i Claramunt (1918-1986) unter dem “Markennamen” Brangulí die sozialen und politischen Entwicklungen der Stadt, sowie ihre architektonische Transformation.
Vier winzig kleinen Lädchen, untergebracht in Treppenhäusern Barcelonas und in dieser Form vom Aussterben bedroht, sind auch in diesem Jahr Veranstaltungsorte für das hinreißende Festival Lilliput. In seiner 3. Ausgabe geht es weiterhin um die Unterstützung dieser kleinen Treppenkioske (quiosqus d’escala). Musiker, DJ’s, Performance Künstler und Maler wandeln die Lilliput-Geschäfte in Mini-Diskotheken oder Micro-Galerien um. Den ganzen Beitrag lesen »
Im Rahmen der Ausstellungs-Reihe “Revisiones” würdigt die Galerie Senda den Meister der kalifornischen Pop Art, Mel Ramos. Gezeigt werden Papierarbeiten seit den 60er Jahren bis heute.
Verführten ist seine Stärke. Aber nicht nur durch die lasziven weiblichen Akte, die er wie der Altvater des Marketingslogans „sex sells“ hemmungslos beziehungslos mit Marken und Produkten kombiniert und damit persifliert. Es verführt auch seine exzellente Zeichentechnik und seine in den 60er Jahren noch aufregend neue Bildsprache.
Heute schockt einen bilderüberfluteten Verbraucher diese „Anmache“ nicht mehr. Ähnlich wie Helmut Newton hat Ramos mit seiner Obsession für den weiblichen Körper die Weihen der hohen Kunst erhalten – jedoch nicht ohne dabei ständig die Grenzen des guten Geschmacks anzukratzen. Der feministische Diskurs begleitet das Werk des Erfinders von Wonder Women stets.
Wer den ironischen Umgang mit Alltagsästhetik, Pin-up und Comic erwartet, wer auch einen Ausflug in Ramos Dialog mit der Kunstgeschichte nicht scheut, der wird von dieser Ausstellung nicht enttäuscht werden.
Videomapping mit elektronischer Komposition und Piano-Livemusik. Sebastian Neitsch & Woeshi Lean und Javier Navarrete & Luc Suárez // 03.06.2011 – 23:15 Uhr // Arc de Triomf
Videomapping und elektronische Musik. Sebastian Neitsch & Woeshi Lean und Negro // 04.06.2011 – 23:15 Uhr // Arc de Triomf
Sebastian Neitsch und Woeshi Lean laden im Rahmen von “Alemania en Barcelona” zu einer aufregenden Lichtinstallation ein: Videomapping trifft auf eines der Symbole des katalanischen Modernismo, den Arc de Triomf. Den ganzen Beitrag lesen »
Am 26. Mai 2011 wird der Palau Güell wieder eröffnet. Seit 2004 wird das Gesamtkunstwerk des katalanischen Architekten Antonio Gaudí renoviert. Die Kosten in Höhe von neun Millionen Euro wurden von der Diputació de Barcelona getragen.
Realisme(s). L’empremta de Courbet // 08.04.2011 – 10.06.2011
Museu Nacional d’Art de Catalunya – MNAC
Palau Nacional. Parc de Montjuïc www.mnac.cat
Mit Gustave Courbet (1819 – 1877) und seiner neuen Art Land und Leute möglichst wirklichkeitsnah darzustellen, wurde im 19. Jahrhundert der Realismus als Gegenbewegung zum romantisierenden Historismus geboren. Welchen Einfluss hatte diese revolutionäre Kunstrichtung auf die katalanische Kunst?
Dies untersucht das MNAC in seiner Ausstellung „Realisme(s). L’empremta de Courbet“. Die Grundlage bilden 17 herausragende Arbeiten Couberts, die teilweise erstmalig in Spanien gezeigt werden. Dieser Einfluss ist vor allem im Werk von Ramon Martí Alsina (1826-1894) erspürbar, der wiederum in Spanien den Realismus einführte. Des Weiteren sind Werke der französischen Realisten Carolus-Duran, Jean-Baptiste-Camile Corot und Jean François Millet sowie ihrer katalanischen Malerkollegen Benet Mercadé, Antoni Cabra, Simó Gómez und Pere Borrell del Caso zu sehen.
Um dem Publikum den Ursprung und die Entwicklung des Realismus im Verlauf der Kunstgeschichte näher zu bringen, spannen die Kuratoren einen weiten Bogen vom Siglo de Oro mit Gemälden von Murillo, Ribera und Velázquez, bis zum zeitgenössischen Künstler Antoni Tàpies.
Allein diese Woche öffneten auf der iberischen Halbinsel mindestens neun neue Museen und Kulturzentren ihre Türen: einige wurden nach Um- und Anbauten wiedereröffnet, andere entstanden neu. Warum diese Fülle in so kurzer Zeit? Nur bis Dienstag, den 29. März können die Bürgermeister noch die Früchte ihrer Regierungszeit eröffnen – dann beginnt offiziell der Wahlkampf für die Kommunalwahlen am 22. Mai. Den ganzen Beitrag lesen »